Reformationstag: Luthers 95 Thesen und die Folgen
Mit seinen 95 Thesen – hier anschaulich wiedergegeben an der Schlosskirche Wittenberg – wollte der Augustinermönch Martin Luther in eine Disputation mit der Obrigkeit treten.
Beitrag vom 02.11.2026
Wien (epdÖ) – In einem Beitrag auf religion.ORF.at äußert sich die evangelisch-lutherische Bischöfin Cornelia Richter zu Geschichte und Bedeutung der Reformation.
Im Gespräch mit Nina Goldmann von der ORF-Abteilung Religion und Ethik multimedial geht es um Luthers 95 Thesen, die er am 31. Oktober 1517 an das Tor der Kirche in Wittenberg genagelt haben soll. Der Augustinermönch habe nicht die Absicht gehabt, eine neue Konfession zu begründen, sondern er habe mit den Kirchenverantwortlichen debattieren wollen. Statt in eine Disputation mündeten Luthers Reformversuche jedoch in die Spaltung von Evangelischer und Römisch-katholischer Kirche. Richter weist auch darauf hin, dass in Österreich Mitte des 16. Jahrhunderts etwa 80 Prozent der Bevölkerung evangelisch-lutherisch waren, besonders in Ober- und Niederösterreich, der Steiermark und auch in Böhmen, Mähren und Ungarn. Lesen Sie hier mehr darüber.